Farbformen und Zeichnungsvarianten

Der Leopardgecko ist nicht zuletzt wegen seiner großen Vielfalt an Farbformen eines der beliebtestenen Terrarientiere. Durch die starke Beliebtheit und der daher großen Verbreitung des Leopardgeckos, sind in den letzten 2 Jahrzehnten besonders viele neue Farbvarianten bei den Züchtern entstanden. Wie die Farbvarianten zustande kommen, könnt ihr unter Genetik nachsehen. Hier möchten wir euch die bekanntesten Farbformen erst einmal vorstellen.

Viele der Bilder sind uns von verschiedenen Züchtern aus Europa und Amerika zur Verfügung gestellt worden.
Unser besonderer Dank an dieser Stelle geht an:

Alberto & Mary Cadolini / www.amgecko.com [offline] Alex Hue / www.alexhuereptiles.com [offline]
Craig & Lori Stewart / www.theurbangecko.com Christina & Stefan Klemke / www.klemkes-leopardgeckos.de [offline]
Garrick & Sheila DeMeyer / www.crestedgecko.com Herbert & Marion Kandler / www.hmgecko.com [offline]
Jason Haygood / www.thebestgeckos.com [offline] Katrin Horstmann / www.coahos-leopardgeckos.de [offline]
M@rula / keineHomepage bekannt… Mirco & Janine Weigand / keine Homepage bekannt…
Ron Tremper / www.leopardgecko.com Shelly Dougherty / www.lizardlair.net [offline]
Dan & Roxanne Lubinsky / www.hotgeckos.com [offline] Paul Allen / www.brightalbino.com [offline]
Mike Panichi / keine Homepage

Sollte euch auffallen dass noch bestimmte Farbformen fehlen, macht uns bitte darauf aufmerksam.
Gerne werden wir dann die hier gezeigten Bilder und vorgestellten Farbvarianten um die fehlenden erweitern.

Nominat

Dies ist die „normale“ Urprungsform, der Wildtyp wie er in der Natur vorkommt. Er hat dunkelbraune und schwarze Flecken. Alle Farbformen die es bisher gibt sind durch Auswahlzucht aus diesem Wildtyp über einen Zeitraum der letzten 30 Jahre von Züchtern weltweit herausgezüchtet worden.

Die folgenden drei Fotos von Ron zeigen ein nominates Tier als Schlüpfling, mit 6 und mit 12 Wochen.
Nominat klein

Mara klein
Links: wenige Tage altes Baby von uns; Rechts: Adultes Tier von uns

High Yellow (ca. 1972)

Das sind Tiere die einen erhöhten Gelbanteil und weniger Punkte haben. Dies war die erste erhältliche Farbform. Andere Bezeichnungen hierfür sind „Gold“ oder „Hyperxanthisch“. High Yellows haben an den Hinterbeinen und Oberschenkeln keine oder sehr wenige Streifen bzw. Flecken.

Die folgenden drei Fotos von Ron zeigen einen High Yellow als Schlüpfling, mit 6 und mit 12 Wochen.
High Yellow klein


Links: High Yellow Babys von Garrick; Rechts: ein Jungtier von uns

Albino

Albinos werden auch als „Amelanistisch“ bezeichnet. Bei diesen Tieren fehlt das Melanin, d. h. dass keine schwarzen Pigmente vorhanden sind.

Es gibt 3 Albino-Arten, die unabhängig voneinander entstanden sind. Sie werden mit dem Nachnamen der Person bezeichnet bei der die Linie als erstes in Erscheinung getreten ist.

– Tremper Albino (1996):

Diese Tiere wurden von Ron Tremper entdeckt. Es war die erste auf dem Markt erhältliche Albino- Linie und ist auch heute noch am meisten verbreitet. Dieser Form fehlen sämtliche schwarze Pigmente. Die Augenfarbe variiert von Tier zu Tier sehr stark, sie kann heller als die der nominaten Tiere sein aber auch ins Rötliche gehen. Die Rotfärbung kann sich auch häufig mit dem Alter verlieren, und kann mit erhöhter Inkubationstemperatur verstärkt werden. Die Tiere sehen – im Adulten – gelb bis braun aus.
Dunklere, bräunliche Tiere werden als „Chocolate Albinos“ bezeichnet. Diese Farbveränderung wird durch niedrigere Inkubationstemperaturen (ca. 26°C) erreicht.

Die folgenden drei Fotos von Ron zeigen einen Tremper Albino als Schlüpfling, mit 6 und mit 12 Wochen.
Albinos klein

Luna kleinStar klein

Luna und Star- unsere adulten Tremper Chocolate Albinos

Choco BabyChoco juvenilChoco adult
Chocolate Albino – als Schlüpfling, juvenil und adult – Bilder von Katrin


Tremper Albinos von Garrick


Tangerine Stripe Tremper Albino von Paul

– Rainwater Albino (1998):

Diese Art wird auch „Las Vegas- Albino“ genannt. Diese Tiere tauchten erstmals bei Tim Rainwater auf. Diese Tiere haben die dunkelsten Augen und den hellsten Körper unter den Albinos.

LasVegas_Albinos kleinlvbabies2 klein
Links + Mitte: LV Babys von GarrickRechts: Erwachsener LV von Dan

SASHA klein
Links: erwachsener RW Albino von Shelly – Mitte: erwachsener RW Hybino von Dan – Rechts: RW Tangerine Baby von Paul

Eine Variante der Rainwater-Albinos sind die von Letkeys-Geckos hervorgebrachten „Raining Red Stripes“:


Raining Red Stripes – Links von Marula – Mitte + Rechts von Jason


Raining Red Stripes von Paul

„Firewaters“ werden die mit HG Tangerines gekreuzten Rainwater Albinos genannt:


Firewaters von Dan

– Bell Albino (1999):

Diese Tiere sind erstmals bei Mark und Kim Bell geschlüpft. Sie haben die stärkste Rotfärbung der Augen, die im Gegensatz zu den meisten Exemplaren der anderen Albino-Linien auch mit zunehmenden Alter sehr häufig noch deutlich zu sehen ist.

Tiger_2 klein
Links: Bell Albino Schlüpflinge von Alex; Mitte: Bell Albino Jungle Jungtier von Marula; Rechts: Adulter Bell Albino von Mirco & Janine

Tiger_klein
Adulter Bell Albino von Mirco & Janine


Baby von Shelly- hier sieht man deutlich die rötlichen Augen


Links: Tangerine Bell Albino Baby von Paul – Mitte: Tangerine Bell Albino Jungtier von Paul – Rechts: erwachsener Tangerine Bell Albino von Shelly

Hypo / Super Hypo / Super Hypo Baldy

Hypo ist die Kurzform für Hypomelanistic.
Hypos haben weniger als 10 kleine Punkte/ Flecken auf dem Körper.
Super Hypos haben keine Punkte/ Flecken auf dem Körper und nur wenige auf dem Kopf.
Super Hypo Baldys haben keine Punkte/ Flecken auf dem Körper und auf dem Kopf.

Hypos:


Links: Babys von Garrick; Mitte: Jungtiere von uns; Rechts: Jungtier vonGarrick


Links: Juvenil; Rechts: Adult – beide von Christina

Super Hypos:


Links: Babys von Garrick; Mitte: Juvenil von Garrick; Rechts: Adult von uns

Super Hypo Baldys:


Links: juvenil; Rechts: adult – beide von Garrick

Hybino (2000)

Hybinos wurden erstmals im Jahr 2000 von Ray Hine gezüchtet. Diese Tiere entstehen durch die Verpaarung eines Hypos mit einem Albino. Durch selektive Zucht wurde hier die Zeichnung weiter reduziert und der Orangeanteil der Färbung verstärkt. Die wenigen Flecken die er als Hypo hat sind durch den Albino braun statt schwarz.

Hybino von Christina

Sunglow

Dies ist eine Kombination aus Albinismus, Carrottail, Tangerine und Hypomelanismus. Auch als Hyglo bezeichnet.


Links: adulter Bell Sunglow – Mitte: adulter Tremper Sunglow – Rechts: juveniler Tremper Sunglow – alle von Jason

Tangerine (1996)

Auch in der Natur findet man immer wieder Tiere die teilweise orange gefärbt sind. Als Tangerine bezeichnet man Geckos, bei denen dieses zu einer „Mandarin“-Färbung gezüchtet wurde.

Die folgenden drei Fotos von Ron zeigen einen Tangerine als Schlüpfling, mit 6 und mit 12 Wochen.


3 Monate alte Tangerines von Shelly


Super Hypo Tangerine Carrottail Baldy von uns im Alter von wenigen Monaten.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Züchter, die ihre eigenen Linien gezüchtet haben. Diese zeichnen sich durch eine besonders intensive Färbung und teilweise einen starken Rotanteil in der Farbe aus.
Beispiele hierfür sind die Tangerine Tornados (2006 von Craig Steward herausgebracht) oder Tangelos (2006 von Ron Tremper herausgebracht)


Tangerine Tornados von Shelly


Tangelo von Ron


HG Tangerines von Dan


HG Tangerines von Dan

Carrothead & Carrottail (2002/2000)

Wenn die Tiere eine orangene Färbung des Schwanzes – häufig wird gesagt von mindestens 30% des Schwanzes – haben, wird das als Carrottail (2000) bezeichnet. Bei Carrothead (2002) ist der Kopf orange gefärbt.


Links: Ein erwachsener Carrothead und Carrottail von Shelly; Rechts: Carrothead Tangerine Jungle Giant Albino Carrottail von Alberto

(Murphy) Patternless (1991)

Diese Tiere werden auch (der Wortbedeutung nach fälschlicherweise) als Leucisten bezeichnet und sind zeichnungslos.


Links: Jungtier von uns; Rechts: Baby von Paul


Adultes Tier von uns

Patternless Albinos

Bei der Verpaarung Albino x Patternless entstehen zunächst Tiere die heterozygot für Albino und Patternless sind. Aus diesen kann man dann die Patternless Albinos – zeichnungslose Tiere mit einer intensiven Gelbfärbung des Körpers – von den neuen Nachzuchten erhalten.


Links: Las Vegas Patternless Babys; Rechts: Tremper Patternless Babys – von Garrick


erwachsene Tremper Patternless von uns


Links: erwachsener LV Patternless von Shelly – Mitte: juveniler Tremper Patternless von Jason – Rechts: erwachsener LV Patternless von Dan

Auch wird zur Zeit an Tremper Patternless gearbeitet und versucht das Rapter-Gen, zumindest die roten Augen des Raptors, in diese Linie zu bringen. Garrick versucht diese Tiere 2007 zu bekommen. Dieses Projekt ist dem Diablo Blanco Projekt von Ron sehr ähnlich.

Blizzard (1995)/ Midnight-, Banana- & Blazing- Blizzard


Babys von GarrickLinks: Midnight Blizzard; Mitte unten: Banana Blizzard; Rechts: Blizzard

Blizzards haben – im Adulten – eine weiße bis graue Färbung:

Links: Babys von GarrickRechts: Adult von Garrick

In den vergangenen Jahren wurde bei Garrick eine Auswahlzucht von Blizzards betrieben um möglichst dunkle Tiere zu erhalten. Die Färbung der sog. Midnight Blizzards reicht von grau bis tiefschwarz. Die Vererbung ist mit der der Hypos vergleichbar. Durch eine niedrige Inkubationstemperatur lässt sich das Dunkle noch sehr gut verstärken:


ein juveniler Midnight Blizzard Eclipse – alle von Garrick

Banana Blizzards sind gelbliche Tiere die bei der Verpaarung eines Blizzards mit einem Patternless in der
2. Filialgeneration entstehen können, genau wie bei den Patternless Albinos und Blazing Blizzards:

Links: Adult von Herbert; Rechts: Babys von Garrick

Verpaart man einen Blizzard mit einem Albino erhält man Nominat het Albino het Blizzard. Diese wieder miteinander verpaart ergeben auch einige Blazing Blizzards [siehe Genetik], hier sind alle drei Albino- Linien möglich:

Links: Tremper-; Rechts: Las Vegas- Blazing Blizzard – beide adult und beide von Shelly


Links: Baby Las Vegas-BB’s, Mitte: juveniler Tremper-Blazing Blizzard, Rechts: juveniler Eclipse LV BB – alle von Garrick

Lavender / Pastel / Mack Pastel

Lavender und Pastel treten häufig gemeinsam auf.
Bei Lavender handelt es sich um eine grau bis lila gefärbte Zeichnung, die anstelle der Querbänderung auftritt. Sie ist bei Jungtieren häufig, wird jedoch nur von wenigen adulten Tieren beibehalten.
Pastel-Tiere haben eine pastelfarbene, gedeckte Färbung.
Bei Mack Pastels handelt es sich um en “Nebenprodukt” bei der Züchtung von Mack Snows. Diese Tiere haben eine gelbliche blasse Färbung im Vordergrund welche aussieht wie der Hintergrund eines Mack Snows. Der Kopf, der Schwanz und Teile des Rückens sind weiß oder grau/ lavendel und in der Färbung ganz anders als die eines Tangerine oder High Yellows.


Ein juveniler Pastel/Lavender von Katrin


Links: Lavender Stripe Rainwater Albino von Dan – Rechts: Pastel/Lavender von Paul


Lavender Bell Albinos von Paul


Mack Pastels im Alter von 4, 6 und 8 Wochen von Alex

Giant / Super Giant (2000)

Diese Tiere sind schwerer und größer als andere Leopardgeckos. Männliche Giants können ein Gewicht von
80-110 g und weibliche von 60-90 g erreichen. Super Giants werden noch größer. Weibliche Super Giants können 100 g und mehr erreichen, männliche 150 g und mehr.

„Moose“ ist der berühmte von Ron Tremper gezüchtete Super Giant Albino. Dieses Tier ist der Vater oder Opa der meisten wirklich großen Super Giants.


„Moose“ – von Ron


Moose und sein Sohn im Vergleich zu einem normalen Leopardgecko

Aptor / Raptor (2004)

Aptor ist die Abkürzung für Albino Patternless Tremper ORange, Raptors haben zudem noch rote Augen (Ruby-eyed).
Ron Tremper (der diese Farbform herausgebracht hat) bezeichnet Raptors ausführlich als:
Ruby-Eyed + Carrot-Head + Carrot-Tail + Super Hypomelansitic + Tangerine + Tremper Albino + Designer Patternless


Links und Mitte: adulte Aptors von Shelly; Rechts: ein Aptor Baby von Shelly


juvenile Raptors von Shelly


adulte Raptors von Shelly


links: juveniler Jungle Raptor – rechts: juveniler Snake-eye Raptor – beide von Garrick

Aberrant / Jungle (1991)

Tiere, die eine ungleichmäßige Zeichnung auf dem Körper haben werden als aberrant bezeichnet. Tiere, die zudem noch eine ungleichmäßige Zeichnung auf dem Schwanz haben werden Jungle genannt.

Die folgenden Fotos von Ron zeigen einen Jungle als Schlüpfling, mit 6 und mit 12 Wochen.


Links: Jungle von Paul – Rechts: Jungle Bell Albino von Paul


Jungle Tremper Albino von Garrick

Stripe (1991)

Diese Tiere haben Längsstreifen, die entlang des Körpers verlaufen.

Tiere mit rotem Streifen werden Red Striped, Tiere mit weißem Streifen Light Phase Striped bezeichnet. Haben die Tiere einen gebrochenen Streifen werden sie als Brocken Reverse Stripe oder Polka Dot bezeichnet.

Stripe kann in Verbindung mit nominaten Tieren auftreten, aber auch mit anderen wie z. B. einem Mack Snow.


Links: Mack Snow Stripe (adult); Rechts: Mack Snow Bold Stripe (wenige Wochen alt) – beide von uns


Links: Broken Reverse Stripe Giant Albino; Mitte: Patternless Red Striped; Rechts: Patternless Striped Albino – alle von Alberto


Links: Patternless Light Phase Striped; Mitte: Reverse Striped; Rechts: Striped Giant Albino Patternless – alle von Alberto


Red Stripes von Dan – Links und Mitte: Jungtiere – Rechts: Erwachsen


Links: Outcross Red Stripe von Dan – Mitte: Bold Stripe von Paul – Rechts: Tangerine Stripe von Paul

Ghost / Mack Snow Ghost

Bei einem Ghost handelt es sich um einen Gecko bei dem die Anfangsfarben mit dem Alter verblassen. Der Name kann zu jeder Farbe oder Zeichnungsform hinzugefügt werden. Er ist genetisch bedingt und sollte nicht verwechselt werden mit dem Verblassen, das sich oft bei Weibchen während und nach dem Eierlegen wegen Nährstoffmangel zeigt. Man kann einen Ghost nicht eindeutig bestimmen bis er eine Gesamtlänge von ca. 15 cm erreicht, da sich alle Tiere während der Jugendzeit farblich verändern.
Ein Mack Snow Ghost ensteht bei der Verpaarung Mack Snow x Ghost.


5 Wochen alte Mack Snow Ghosts von Alex


Wenige Monate alte Mack Snow Ghosts von Alex


Links: Mack Snow Ghost-Schlüpfling; Mitte: Adulter Mack Snow Ghost; Rechts: Adulter Ghost – alle von Alex

Eclipse (2004)

Die Black-eyed “Eclipse”- Gene sind erstmals in den Tremper Albino- Züchtungen aufgetaucht. Geckos mit komplett schwarzen Augen sind bisher bei zwei verschiedenen Arten aufgetreten- bei den Mack Super Snows und bei den Designer Tremper Eclipse.


Links und Mitte: Eclipse von Ron; Rechts: Eclipse von Garrick

Einige der ersten Eclipse-Morphs haben komplett schwarze Augen, manche haben aber auch die Vorder- oder Rückseite des halben Auges schwarz und die andere normal. Ron Tremper nannte diese “Snake Eyes”. Heute kommen diese Snake Eyes auch bei Raptors, Blizzards
u. a. Arten öfer mal vor:

Links: Snake Eye von Ron; Mitte und Rechts: Snake Eye von Shelly


Eclipse von Jason – Links mit normal gewordenen Augen, Mitte mit Snake- Eyes und Rechts mit richtigen schwarzen Eclipse- Eyes


Links: Eclipse mit schwarzen Augen – Rechts: Eclipse mit Snake-Eyes

Mack Snow / Mack Super Snow (2004)

Das Mack Snow-Gen wurde von John Mack entdeckt bzw. ist bei ihm zum ersten Mal in Erscheinung getreten.

Ein Mack Snow hat meist noch gelbe Pigmente, ist von der Zeichnung her einem Nominat-Tier sehr ähnlich und hat normale Augen. Ein Mack Super Snow hingegen ist weiß mit schwarzen Punkten. Diese verteilen sich gleichmäßig über Kopf, Rücken und Schwanz. Desweiteren haben diese Tiere komplett schwarze Augen.

Die Möglichkeiten der Verpaarung mit anderen Linien sind zahlreich, z. B. Albinos, Patternless u. a.


Die oberen Fotos zeigen ein paar unserer Mack Snow Nachzuchten von 2006


Links: unser juveniler Mack Snow; Rechts: unser adulter Mack Snow Stripe


juvenile Super Hypo Mack Snows von Marula


Mack Snow Tremper Albinos von Shelly – Links: juvenil; Rechts: Schlüpfling


Juveniler Super Snow Tremper Albino von Jason


Mack Super Snow Blizzard von Shelly


Links: Mack Snow Blizzard Baby von GarrickMitte und Rechts: Mack Snow Bell Albinos von Paul


ein sehr dunkler Mack Snow Patternless (re. auf den Bildern) und ein Mack Snow Patternless Albino (li. auf den Bildern) – Babys von Shelly


Links: Mack Snow Raptor Baby – Rechts: Mack Super Snow Raptor Baby – beide von Alberto


Mack Snow Blizzard von Paul


Mack Snow Patternless von Paul

Im folgenden seht ihr 3 Fotos eines Mack Super Snows von Shelly
Links: direkt nach dem Schlupf, Mitte: nach 1 Monat und Rechts: nach 8 Monaten
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Im folgenden seht ihr 3 Fotos eines Mack Super Snow Tremper Albino von Shelly
Links: direkt nach dem Schlupf, Mitte: nach 1 Monat und Rechts: nach 8 Monaten

Line Bred- Snow

Dies sind Linienzüchtungen, sie sind durch Auswahlzucht (schon vor den Mack Snows) entstanden. Die Tiere sind schwarz/ weiß und haben je nach Art noch eine mehr oder weniger gelbe Färbung.


Babys von Shelly – Die schwarzen Augen können sich noch zum normalen hin verändern (was mittlerweile auch passiert ist), auch die Färbung wurde noch etwas anders.


Wenige Wochen alte Line Breds von Shelly


Erwachsene Line Breds von Shelly

Super Hypo Snows

Hierbei handelt es sich um eine Form der Snows, die noch nicht eindeutig genetisch festgelegt sind. Sie stammen aus Wildfängen die Craig vor einigen Jahren bekommen hat. Laut Craig handelt es sich um eine Vererbung wie bei Mack Snows, jedoch gibt es keine Super Form.


Links: Super Hypo Snow Baby; Mitte und Rechts: Adulte Super Hypo Snows – alle von Craig.

Designer

Als Designer bezeichnet man in der Regel Tiere, die eine unregelmäßige Körper- und vor allem Kopfzeichnung besitzen. Auch besitzen sie meist einen rötlichen Längstreifen an den Seiten.


Designers von Ron

Diablo Blanco (2006)

Der Diablo Blanco wurde als neuste Farbvariante von Ron Tremper vorgestellt und ist ab Mai 2007 auf dem Markt. Genetisch ist es aber nichts neues, sondern lediglich die Kreuzung aus Tremper Blazing Blizzards und Raptors. Das Ergebnis der 2. Filialgeneration ist dann dieses weisse Tier mit den leuchtend roten Augen.


Links und Mitte: Diablo Blancos von Ron; Rechts von Shelly

Tremper Xanthic (2007)

In Ron Trempers Diablo Blanco- Linien ist kürzlich der – wie er ihn benannt hat – „Tremper Xanthic“ aufgetreten. Der Xanthic ist ein Patternless Albino mit gelben Augen, gelblichem Körper, weißem Kopf und weißem Schwanz. Derzeit versucht Tremper einen Super Xanthic zu bekommen.

Xanthic01
Tremper Xanthic Jungtier von Ron

Enigma (2005)

Die Enigmas sind 2005 erstmals bei Mark Bell aufgetreten. Verkauft wurden sie ab 2006.
Der Name „Enigma“ (=“Rätsel“) trifft die Bezeichnung schon richtig gut. Die Tiere sind sehr unterschiedlich.
Bisher wird von einer dominanten Vererbung ausgegangen.
Sie lassen sich gut in die verschiedensten Linien reinkreuzen wodurch sie die unterschiedlichsten Färbungen und Zeichnungen hervorbringen.
Enigmas schlüpfen wit einem fast weissen Schwanz und einem grau-weissem Kopf.
Die meisten Enigmas haben eine reduzierte Zeichnung an Kopf und Schwanz. Ihr Körper ist häufig hell und auch hier ist die Zeichnung sehr gering – also Hypo oder Super Hypo. Das kann aber auch daher kommen dass die ersten Enigmas bei Kreuzungen mit Hypos und Super Hypos in den Bell-Linien aufgetreten sind.
Ihre Augen sind normal oder orange. Viele haben auch hellrote Augen – vergleichbar mit denen der Albinos – ansonsten zeigen sie aber wenig Ähnlichkeit mit Albinos.


Adulte Enigmas von Shelly


Enigma Schlüpfling und 3 Tage alter Red-Eye Enigma (Bell Albino) – beide von Shelly


Links: 10 Tage alter Red Eyed Enigma – Rechts: 1 Monat alter Red Eyed Enigma – beide von Paul


Dies ist ein Enigma von Mike Panichi. Sie hat sich nicht verändert bis sie den ersten Kontakt zu dem Männchen hatte.
Links: zeigt das Tier vor dem ersten Verpaaren. Mitte: in der Zuchtsaison. Rechts: nach dem letztem Gelege.

Emerald (2004)

Im Jahr 2004 ist bei Ron Tremper eine Gen-Mutation aufgetreten die sich durch eine grüne Färbung am Körper zeigt. Das war der Beginn von Trempers „Emerald Line“-Projekt. Im August 2007 wurden die Emeralds auf dem Markt verfügbar.

Es gibt schon einige Varianten von Emeralds die Tremper folgendermaßen bezeichnet:
Emerine = Emerald + Tangerine
Lavender Emerine
= Emerald + Tangerine + Lavender am Körper
Emerald Rainbow
= Emerald, Tangerine, Yellow, Lavender + Black am Körper
Lime Emerald
= überwiegend hellgrün am Körper

Emerald vererbt sich polygenetisch, und Emerine X Emerine gibt 100% Emerine [siehe auch Genetik].

Emerines gibt es bisher in banded, jungle, striped und reversed striped.


Links: Emerald Stripe Rainbow; Mitte: 4 Monate alter Emerald Tangerine Jungle; Rechts: Adulter Emerald Tangerine Striped Designer – alle von Ron


Links: ein adulter Emerine (Zuchttier von Tremper- 2005 geschlüpft) – Rechts: 10 Monate alter Lime Emerald – Fotos von Ron


ein Emerine Baby von Ron – Emeralds zeigen bis zu einem Alter von 30-40 Tagen keine Grünfärbung


2 Monate alter Emerald Rainbow-Tail Reverse Stripe von Ron


Links: 5 Monate alter Emerine Red Stripe Carrottail – Rechts: 5 Monate alter Emerine Jungle Phase Carrottail – beide von Ron


Links: 4 Monate alter Emerine Giant Albino Jungle Phase – Rechts: 2 Monate alter Emerine Rainbow Stripe Whitesides- beide von Ron

Natürlich fehlen hier noch einige neuere Farbformen so ab ca. 2007. Im Moment fehlt uns leider die Zeit alle neuen Farbformen mit auf zu nehmen. Wir bitten hierfür um Verständnis.